Stahlrohrmöbel

Möbel im Bauhaus-Stil zählen seit über 100 Jahren zu den Klassikern in Wohn- und Arbeitsraum. Diese Klassiker haben ihren Ursprung in den 1920er Jahren. Ein Fakt, der vielen nicht bekannt ist. Denn Stahlrohrmöbel wirken auch heute noch absolut modern.

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Dass dieser Stil bereits 100 Jahre alt ist, ließe sich ohne das Wissen darüber, kaum erahnen. Viele der neuartigen Stahlrohrmöbel sind auch heute noch an die alten Bauhaus-Klassiker angelehnt. Bauhaus nimmt auch heute noch Einfluss auf die Architektur, die Kunst und Designs. 

Der Ursprung der Stahlrohrmöbel - Bauhaus

Stahlrohrmöbel haben ihren Ursprung in der Bauhaus-Bewegung der 1920er Jahre. Allgemein gilt der Designer Marcel Breuer als Erfinder der Stahlrohrmöbel. 1925 hatte er die Idee, einen Sessel aus Stahlrohr zu bauen. 1926 wurde dann der Sessel „Wassily“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Breuer wurde damit einer der wirkungsmächtigsten Designer der 20. Jahrhunderts. In den 30er Jahren schuf er weitere Stahlrohrmöbel und Entwürfe aus Aluminium und Schichtholz. In Verlauf seiner Karriere war er beteiligt an der Einrichtung des Meisterhauses von Gropius in Dresden. Für den Theaterregisseur Erwin Piscator richtete er ebenfalls die Wohnung ein. 1932 entwickelte sich eine zweite Karriere als Architekt, mit dem Projekt es Haus Harnischmacher in Wiesbaden. Im Jahr 1937 siedelte Breuer in die USA um. Danach entwarf er zunächst Einfamilienhäuser und Villen. Eines seiner größten Projekte war der Entwurf der Unesco-Hauptverwaltung in Paris von 1955 bis 1958. Mit seinen Entwürfen und Designs gilt Marcel Breuer heute als Erfinder der Stahlrohrmöbel. Weitere Pioniere der Stahlrohrmöbel sind Mart Star und Ludwig Mies van der Rohe, die ihre ganz eigenen Ideen und Innovationen einfließen ließen. Auch Desginerinnen wie Eileen Gray oder das Ehepaar Charles und Ray Eames leisteten ihren Beitrag. 

Stahlrohrmöbelhersteller für pro office

Bei pro office erhalten Sie eine große Anzahl an verschiedener Stahlrohrmöbeln von unterschiedlichen Herstellern. Hochwertige Stahlrohrmöbel, wie Lounge Sessel, Stühle oder Schreibtische werden von Herstellern wie Thonet, Fritz Hansen, Knoll und ClassiCon angeboten. Einige der Stahlrohrmöbel sind inspiriert oder Nachproduktionen echter Bauhaus-Klassiker. Andere wiederum sind eine moderne Interpretation, bei denen das Stahlrohr-Element in erster Linie funktional ist. 

Thonet

Der Hersteller Thonet ist eigentlich dafür bekannt, Holz als seinen Werkstoff perfektioniert zu haben. Viele der klassischen Möbel von Thonet wurden mit Bugholz gefertigt. Diese Art der Holzverarbeitung wurde maßgeblich von Thonet vorangetrieben und entwickelt. Doch auch auf die Entwicklung und Verbreitung von Stahlrohrmöbel nahm Thonet schon früh Einfluss. In den frühen Zeiten der Bauhaus-Bewegung bat sich der Hersteller als Partner an. 1930 begann Thonet in Frankenberg mit der Produktion von Stahlrohrmöbeln. Thonet entwickelte die Konzepte weiter, bis heute. Zu ihren Produkten gehören auch viele Neuauflagen der Klassiker, wie den Thonet S 285-0 Schreibtisch, dessen Design aus 1935 stammt. 

Klassisch is ebenfalls der Thonet Sessel S411, dessen Design aus dem Jahr 1932 stammt. Der Sessel ist mit einem Hocker ausgestattet und beide haben die Besonderheit, dass sie Freischwinger sind. Ein Stil, der die letzten Jahre besonders für Stühle im Ess- und Wohnbereich beliebt wurde. Dabei liegt dieses Design bereits fast 100 Jahre in der Vergangenheit. Dadurch wird klar, wie bedeutsam und zeitlos diese Designs auch heute noch sind. 

ClassiCon

ClassiCon ist ein junges Unternehmen, welches 1990 gegründet wurde. Das vergleichsweise noch junge Unternehmen widmet sich vergessenen Designklassikern, häufig aus den Bauhaus-Zeiten der 1920er und 1930er Jahre. Gleichzeitig werden auch zeitgenössische Designer gefördert. Dadurch entsteht ein spannender Katalog aus modernen und klassischen Designs. 

Ein Beispiel für einen Klassiker bei ClassiCon ist der Occasional Table, welcher in den 1920er Jahren von der Designerin Eileen Gray entworfen wurde. Dieser Stahlrohr-Beistelltisch ist funktional entworfen. Er ist so konstruiert, dass man den Tischfuß seitlich unter Sessel, Bett oder Sofa stellen kann. Die Lektüre, Getränke oder Speisen sind somit immer in optimaler Griffweite. 

Knoll

Das Unternehmen Knoll International wurde 1938 in den USA gegründet, blickt jedoch auf eine Unternehmensgeschichte zurück, die bereits 1865 in Stuttgart mit einem Ledergeschäft begann. Bis heute produziert Knoll Bauhaus-Klassiker, von Designern wie Marcel Breuer. 

Der Stuhl, der damals die Grundsteine für Stahlrohrmöbel legte, war der Wassily Stuhl. Diesen designte Marcel Breuer 1925 und stellte ihn das Jahr darauf der Öffentlichkeit vor. Wassily ist ein robuster Stuhl mit einem Stahlrohrgestell. Lederschlingen aus dickem Rindleder sorgen für einen bequemen Sitz. 

USM

Das modulare Bauprinzip von USM-Möbeln war zunächst gar nicht für den Bau von Möbeln gedacht. Der schweizer Architekt Fritz Haller entwarf ein einfaches Bauprinzip, das aus drei konstruktiven Bestandteilen besteht: einer Kugel, einem Rohr und einer Fläche. Dies war dazu gedacht, als modulare Blaupause verwendet zu werden, welche bei der Planung des Neubaus der Firmenzentrale von USM helfen sollte. Stattdessen entstand dabei ganz zufällig, das geniale Konzept der modularen, kubischen Möbelsysteme von USM Haller. 

Die Kugeln in dem Konstrukt funktionieren dabei als Verbindungsstück zwischen den Rohren. Sie haben bis zu sechs Bohrungen, in welche die tragenden Stahlrohre eingebaut werden. Dazwischen lassen sich dann die Flächen einsetzen. Dieses geniale Konzept macht die Möbel von USM Haller flexibel und anpassungsfähig. Produkte wie Regale, Kommoden und Schränke lassen sich an jede Fläche anpassen und lassen sich in vielen Situationen und Orten im Zuhause nutzen. 

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