Pflanzen im Büro

Warum sich Pflanzen im Büro lohnen

Zimmerpflanzen sind nicht nur als Dekoration und zur optischen Aufwertung eine tolle Ergänzung im Büro. Pflanzen bringen viele Eigenschaften mit, die sich positiv auf das Wohlbefinden der Anwesenden auswirken können. Das Einbeziehen von Pflanzen bringt Mitarbeitern im Büro die Schönheit der Natur näher, entspannt sie und kann helfen Motivation zu fördern. Ein optisch ansprechendes Büro und ein gutes Raumklima sind wichtige Faktoren, die das Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigern können. Wer sich jetzt daran erinnert, wir einem die Pflanzen ständig eingehen, braucht sich keine Sorgen zu machen. Viele klassische Büropflanzen sind pflegeleicht und lassen sich auch ohne grünen Daumen erhalten. Robuste und pflegeleichte Grünpflanzen haben sich für das Büro bewährt und eignen sich am besten.  

Stressabbau und Wohlbefinden

In urbanen Gebieten ist der Blick aus dem Fenster häufig trist und geprägt von großflächigen Bebauungen. Es fehlt die Natur, Wiesen und schönes Grün. Dieser Anblick kann sich leicht auf die Stimmung niederschlagen und die allgemeine Atmosphäre am Arbeitsplatz beeinträchtigen. Häufig muss man feststellen, dass man sich viel zu wenig in der Natur bewegt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll sich seinen eigenen kleinen Garten ins Büro zu holen. Die Natürlichkeit von echten Pflanzen hebt das Wohlbefinden, denn Zimmerpflanzen haben nachweislich einen beruhigenden Effekt auf Menschen und können helfen Stress abzubauen. Ein kleines Stück Natur im Büro zu haben, ist ein guter Weg einen kleinen Ausgleich zum Büroalltag zu schaffen und positive Gefühle hervorzubringen.  

Verbesserung des Raumklimas

Büropflanzen bringen viele positive Eigenschaften mit, von denen Mitarbeiter am Arbeitsplatz profitieren können. Der Betrieb von Klimaanlage und Heizung bewirken schnell, dass die Luft im Büro trocken und stickig ist. Dies wirkt sich schlecht auf die Atemwege aus und begünstigt trockene Haut. Pflanzen im Büro tragen nachweislich dazu bei, das Raumklima zu verbessern. Tagsüber betreiben Pflanzen Fotosynthese, absorbieren C02 und stellen in diesem Prozess wertvollen Sauerstoff her. Gerade im Winter ist es nützlich, wenn dadurch häufiges Lüften vermieden werden kann. Pflanzen sind wahre Luftfilter und können auch unangenehme Gerüche absorbieren. Zusätzlich bewirkt die feuchte Erde eine Erhöhung der Feuchtigkeit in den Büroräumen. Das kann helfen die Atemwege zu entlastet und die Haut vor dem austrocknen schützen. Gute Luft ist elementar, damit das Gehirn ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann, um optimal und konzentriert arbeiten zu können. Abgestandene, schlechte Luft und ein niedriger Sauerstoffgehalt bewirken Müdigkeit und fördern Unkonzentriertheit. Pflanzen im Büro können dem entgegenwirken und somit einem guten Raumklima ihren wertvollen Beitrag leisten.

Ein natürlicher Schalldämpfer

In großen Büroräumen, in denen viele Menschen Seite an Seite arbeiten, erreicht der Geräuschpegel schnell ein Maximum. Glatte Oberflächen wie Beton, Stein oder Holz können Schall schlecht absorbieren und werfen ihn im hohen Maße zurück. Ein hoher Lärmpegel stört beim Arbeiten und fördert unliebsame Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen oder Ohrenschmerzen. Pflanzen können, ähnlich wie Stoff oder anderes Dämmmaterial, Schall abfangen und Lautstärke reduzieren. Durch den gezielten Einsatz von Zimmerpflanzen lassen sich laute Geräusche im Büro gut absorbieren. Das kann helfen, für alle Mitarbeiter eine angenehmere Arbeitsatmosphäre zu schaffen und die Folgen von einem lauten Arbeitsplatz zu verringern. 

Aufwertung der Einrichtung

Viele Büros sind zweckdienlich eingerichtet und entsprechen nicht dem eigenen Geschmack. Auch farbliche Abhebungen findet man in Büros selten. Die Möbel beschränken sich in vielen Büroräumen farblich auf weiß, grau, braun oder schwarz. Pflanzen sind eine optimale Ergänzung, um Büroräume aufzuwerten und ihnen Farbe einzuhauchen. Ein wenig grün in das Büro zu bringen kann helfen, die bestehende Einrichtung passend zu ergänzen. Gepflegte Pflanzen schaffen eine angenehme Atmosphäre und können nach außen repräsentativ wirken. Eine schöne Arbeitsumgebung hat Einfluss auf die Kreativität und Motivation, aus diesem Grund sind Pflanzen optimale Verschönerungen für das Büro. 

Die richtige Pflanze auswählen

Die richtige Auswahl der geeigneten Pflanzen kann für Laien auf den ersten Blick schwierig sein. Einige universelle Regeln sind auch für Pflanzenanfänger gut zu kontrollieren und umzusetzen. Pflanzen brauchen viel Licht und bevorzugen deswegen helle Standorte. Wenn das im Büro nicht gewährleistet ist, müssen Pflanzen ausgewählt werden, die mit weniger Licht zurechtkommen können. Von Pflanzen, die hohe Temperaturen oder viel Feuchtigkeit benötigen, sind grundsätzlich abzusehen, da ihre Anforderungen im Büro nicht erfüllt werden können. Bei der Pflege von Pflanzen ist es allgemein wichtig, Staunässe zu vermeiden. Staunässe bezeichnet übermäßiges Wasser vom Gießen, welches sich am Boden des Topfes ansammelt. Um zu vermeiden, dass die Wurzeln Schaden nehmen, muss das Wasser ausgekippt und in Zukunft die Gießmenge reduziert werden. Pflanzen, die einen starken Geruch verströmen, sollten ebenfalls nicht in Büroräumen untergebracht werden, denn Menschen bewerten Gerüche unterschiedlich. Was für die eine Person der liebste Duft auf Erden sein kann, kann bei einer anderen Person Kopfschmerzen bewirken. Am besten eignen sich daher Pflanzen, die keinen oder wenig Duft verströmen. Ein weiterer Faktor, der zu beachten gilt, ist potenzielle Allergien der Mitarbeiter auf die Pflanzen. Die Auswahl der passenden Pflanze kann im sich im ersten Moment überwältigend anfühlen. Im Folgenden finden Sie einige Empfehlungen für geeignete Büropflanzen, die Ihnen die Auswahl erleichtern soll. 

5 geeignete Pflanzen für das Büro

  • Grünlilie
  • Ficus
  • Efeutute
  • Elefantenfuß
  • Drachenbaum

Grünlilie 

Grünlilie ist eine aus Südafrika stammende Pflanze und zählt zu den beliebtesten Büropflanzen. Da sie in deutschen Büros weit verbreitet ist, hat sie den Spitznamen „Beamtenpalme“ erhalten. Eine Grünlilie mag es am liebsten an einem sonnigen Plätzchen zu stehen, kommt aber auch mit Schatten zurecht. Das macht sie pflegeleicht und widerstandsfähig. Trotzdem sollte es vermieden werden, die Grünlilie zu schattig zu stellen, da ihre Blätter im Schatten schnell verwelken. Sie schätzt Temperaturen um die 20 Grad und kann im Winter auch kälter stehen, solange die Temperatur nicht unter 10 Grad fällt. In ihren Wurzeln kann sie viel Wasser speichern. Die Grünlilie gießt man aus diesem Grund am besten zweimal in der Woche mit einem kleinen Schuss Wasser mehr braucht sie aber nicht! Charakteristisch ist der dichte Blattschopf, mit langen, spitz zulaufenden Blättern und einem weißen Rand an Selbigen. Sie muss selten zurückgeschnitten werden und ist somit als pflegeleichte Zimmerpflanze perfekt geeignet. 

Ficus

Der Ficus, allgemein als Birkenfeige bekannt, ist eine beliebte Zimmer- und Büropflanze. Die Heimat der Birkenfeige liegt in den tropischen und subtropischen Gebieten in Ostasien, Australien und Ozeanien.  Die Birkenfeige ist eine immergrüne Pflanze, das heißt, dass sie auch im Winter grüne Blätter trägt. Sie kann Blüten ausbilden, dies kommt aufgrund der kühlen Temperaturen in Deutschland aber selten vor. Am liebsten steht der Ficus an einem hellen Standort vor direktem Sonnenlicht sollte man den Ficus aber schützen. In der Regel kommt der Ficus mit trockener Heizungsluft gut zurecht und erweist sich als äußerst pflegeleicht. Am liebsten hat die Birkenfeige Temperaturen von 22 bis 28 Grad. Im Winter sollte die Temperatur auf 18 Grad gesenkt werden, deswegen sollte beachtet werden, dass die Pflanze nicht zu nah bei der Heizung steht. 

Efeutute

Die Efeutute ist ein Rankengewächs, mit einer großen Auswahl an Blätterfärbungen. Auch wenn sie nicht zu den klassischen Büropflanzen gehört, ist sie dafür bestens geeignet. Sie mögen helle bis halbschattige Plätze und sind besonders pflegeleicht. Die Efeutute mag eine hohe Luftfeuchtigkeit, aus diesem Grund sollte bei trockener Luft darauf geachtet werden, ihre Blätter regelmäßig mit Wasser zu besprühen. Da sie eine Kletterpflanze ist, kann sie gut als Ranke hochwachsen. Im Büro macht die Efeutute als Hängepflanze von der Decke oder der Wand optisch etwas her. Am liebsten hat die Efeutute eine Temperatur von 20 Grad. Beim Gießen kann man sparsam sein, da die Efeutute längere Trockenheit gut aushält. Die Erde sollte möglichst immer etwas feucht gehalten werden. In der Wachstumszeit von Mai bis August braucht die Efeutute wertvolle Nährstoffe und sollte in zweiwöchigen Intervallen mit Blattpflanzendünger gedüngt werden. 

Elefantenfuß

Der Elefantenfuß ist eine aus Mexiko stammende Sukkulente. Er speichert Wasser ein und muss daher nur sparsam gegossen werden. Die Stämme junger Elefantenfüße erinnern an den Fuß eines echten Elefanten, daher rührt auch der Name. Charakteristisch ist ein langer, dicker Stamm, mit einer vollen Krone aus länglichen, spitzen Blättern. Der Elefantenfuß ist sehr robust und pflegeleicht, eventuelle Fehler verzieht er. Aus diesem Grund eignet sich diese Pflanze besonders für Menschen, die keinen grünen Daumen haben. Der Elefantenfuß mag eine warme Umgebung und viel Sonnenlicht. Im Winter darf er kälter stehen, hält Temperaturen bis zu 10 Grad aus und muss nicht gegossen werden. 

Drachenbaum 

Der Drachenbaum ist ein tropisches Gewächs, welches für eine luftreinigende Wirkung bekannt ist. Er ist ein wenig anspruchsvoller als andere Zimmerpflanzen, über die Pflege und Ansprüche sollte man sich im Vorfeld gut informieren. Wer eine pflanzliche Herausforderung möchte, oder gut mit der Pflege von Pflanzen betreut ist, wird den Drachenbaum mögen. Charakteristisch ist der palmenähnliche, verholzte Stamm und ein dichter Blattschopf. Der Drachenbaum benötigt einen hellen und warmen Standort, sollte jedoch vor direktem Sonnenlicht geschützt stehen. Bodenkälte und Zugluft sind in jedem Fall zu vermeiden und können schädlich für den Baum sein. Die Temperatur sollte auch im Winter nicht unter 18 Grad fallen. Der Drachenbaum kann beim Gießen empfindlich reagieren, die richtige Menge ist entscheidend. Die Erde muss feucht gehalten werden, gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass sich keine Staunässe bildet. Auf kalkhaltiges Wasser reagiert der Drachenbaum empfindlich, bei Bedarf sollte das Wasser entkalkt werden.

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