5 Tipps wie Sie ein kleines Büro einrichten

Ein kleines Büro einrichten ist kein leichtes unterfangen. Wenn man in seinem Zuhause im Home-Office arbeitet, muss das Arbeitszimmer nicht nur funktional sein, sondern auch optisch anregend sein. Ein schöner Arbeitsplatz, ist wichtig, um bei der Arbeit konzentriert und motiviert zu bleiben. Doch Ideen findet man nicht immer leicht. Das Einrichten von kleinen Räumen ist ein schwieriges Vorhaben und deutlich schwerer, als das Einrichten eines großen Raumes. Fehler bei der Möbelwahl können sich darauf auswirken, wie man die Raumgröße wahrnimmt. Der Arbeitsplatz muss eine gute Größe haben und genug Stauraum bieten, gleichzeitig darf er in einem kleinen Zimmer nicht zu viel Platz verschwenden. In vielen Büros sind klassische Büromöbel sind in erster Linie funktional. Beim Einrichten eines Home-Office kann jedoch nach eigenem Geschmack gestaltet werden. Statt wuchtigem Aktenschrank vielleicht lieber ein schönes, offenes Regal? Im Folgenden haben wir einige Ideen und Tipps zusammengetragen, wie Sie Ihr kleines Büro einrichten und gestalten können. 

1. Ordnung ist das halbe Leben

In kleinen Büros ist es besonders wichtig, Ordnung zu halten und allem seinen festen Platz zu geben. Eine extreme Ordnung ist zwar nicht für alle immer einzuhalten, aber bereits wenige Kniffe helfen, das Home-Office ordentlich und aufgeräumt zu halten. Herkömmliche Büromöbel bieten häufig genug Möglichkeiten Ordner, Zettel und Co unterzubringen, sind jedoch für die Arbeit zu Hause nicht wohnlich genug. Auch wenn Ordnung im Büro sehr wichtig ist, ist eine angenehme Atmosphäre und ein Wohnzimmer-Feeling motivationsfördernd. Der Haupt-Arbeitsplatz ist der Schreibtisch und dieser sollte besonders ordentlich gehalten werden. Vermeiden Sie einen Kabelsalat auf und unter dem Tisch, für einen cleanen Look. Dafür sorgen Kabelleisten oder Kabelbinder, mit denen Sie die Kabel geschickt organisieren und bündeln können. Diverse Tischhalterungen für Bildschirme, Smartphones, Tablets oder Kopfhörer halten die Tischplatte frei. Das sieht ordentlich aus und verschafft den nötigen Platz auf dem Schreibtisch. Für Dokumente, Papier, Stifte und anderes Schreibzubehör sollten klare Plätze gefunden und diese Gegenstände dort gebündelt aufbewahrt werden, damit sie nicht herumliegen. Für Stifte eignen sich Mäppchen, oder Stifthalter, für Dokumente und Papier, Ablagen. Anderes Zubehör und kleine Gegenstände, die man nicht ständig benutzt, bewahrt man am besten in Körben oder Kisten abseits des Schreibtisches aus. Wer besonders viel Organisation benötigt, kann mit einem Etikettiergerät Dokumente im Regal oder Schrank beschriften. Dies sorgt dafür, dass nichts durcheinander gerät und alles wieder an seinen Platz zurückfindet. 

2. Einen kleinen Raum optisch vergrößern

Mit vielen einfachen Tipps und Tricks, lassen sich Zimmer und Arbeitsplatz größer erscheinen, als sie wirklich sind. Kleine Räume brauchen besondere Zuwendung bei der Einrichtung und die richtige Auswahl sollte immer mit Bedacht getroffen werden. Beim Einrichten von kleinen Räumen ist die richtige Wandfarbe ein wichtiges Werkzeug zur optischen Vergrößerung. Helle Farben reflektieren das Licht und hellen den Raum auf. Dunkle Farben und auffällige Muster sind in kleinen Räumen kontraproduktiv und wirken verkleinernd. Sie schlucken Licht und dunkeln damit den Raum ab. Weiß ist eine gute Wahl, um das Zimmer größer erscheinen zu lassen. Wem weiß zu langweilig ist, kann auf andere Farben wie Hellblau, Rosa und helles Grau zurückgreifen. Aber auch mit diesen Farben sollte man sparsam umgehen. Eine, maximal zwei Wände lassen sich so gut akzentuieren. Wem das noch zu wenig Farbe ist, kann diese in Form von Tischmatten, Sitzkissen oder Sonstigem einbringen. Die Farben sollten dabei aufeinander abgestimmt werden und ähnlich sein. Zu viele unterschiedliche Farben wirken ablenkend und chaotisch. Die Auswahl der richtigen Gardinen, Jalousien oder Plissees sind ebenfalls wichtig. Auch hier sollte möglichst auf Weiß oder eine andere helle Farbe zurückgegriffen werden. Dunkle Gardinen und Co schlucken das Licht vom Fenster direkt und sollten daher vermieden werden. Dezente und helle Muster können auf diesem Wege in das Zimmer eingebracht werden und helfen dem Raum Leben einzuhauchen. 

Wichtig für kleine Zimmer ist die Beleuchtung. Im Idealfall sorgen große Fenster in Ihrem Büro für viel Tageslicht und ein helles Arbeitszimmer. Dies ist jedoch nicht immer vorhanden und kann natürlich nicht einfach geändert werden. Doch mit einigen Tricks lassen sich Tageslicht und künstliches Licht optimal einsetzen, um das Arbeitszimmer zu beleuchten. Um das natürliche Licht zu verdoppeln, eignen sich Spiegel oder gläserne Applikationen, wie Bilderrahmen, mit Glasscheibe. Diese reflektieren das Licht, erhellen damit den Raum und vermitteln den Eindruck eines zweiten Fensters. Auch das Verteilen von kleineren spiegelnden Oberflächen im Zimmer bewirkt eine gute Reflexion des Lichtes im Raum. Wenn nicht ausreichend natürliches Licht vorhanden ist und einfach zu dunkel ist, sind Lampen die perfekte Alternative zu Sonnenlicht. Künstliches Licht ist nicht immer leicht in Räume einzubringen. Künstliches Licht ist eben nun mal das künstlich. Als solches kann es unbequem, zu grell und kühl sein. Dies wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden und den Gemütszustand aus. Von einem starkes, grellen Licht im eigenen Arbeitszimmer sollte man nach Möglichkeit absehen. Die wichtigste Lampe des Arbeitsplatzes ist ohne Frage die Schreibtischlampe. Diese sollte den Schreibtisch gut ausleuchten und dabei hell genug sein, ohne zu blenden. Um zusätzlich Platz zu sparen, eignen sich Lampen, die man an der Wand, an einem Regal über dem Schreibtisch oder mit einem Arm direkt am Schreibtisch befestigen kann. Für eine gute Beleuchtung im Raum ist eine große Deckenlampe eine gute Wahl. Wer dann feststellt, dass es immer noch dunkle Ecken im Raum gibt, kann hier auf Stehlampen zurückgreifen. Stehlampen verteilen Licht gleichmäßig und können geschickt als Akzente eingesetzt werden. 

3. Vertikal planen

In kleinen Räumen ist nicht viel Platz für großes, wuchtiges Mobiliar. Es verstopft das Zimmer und nimmt wertvollen Platz weg, welcher besser optimiert werden kann. Um den Raum optimal nutzen zu können, muss der ganze Platz im Zimmer ausgenutzt werden. Dafür lohnt es sich, die Wände in ihrer ganzen Fläche zu nutzen. Um Dokument und andere Utensilien zu lagern, eignen sich hohe Schränke, Regale oder Wandregale. Denken Sie beim Einrichten auch daran, welche Gegenstände sich in welchen Möbelstücken am besten verstauen lassen. Bücher können den Raum beleben und zur Dekoration beitragen. Um Bücher aufzubewahren eigenen sich daher offene Regale oder Wandregale gut, denn sie müssen nicht versteckt werden. Für kleine Gegenstände, wie Stifte, Kabel, Adapter, Zettel und anderes Zubehör eignet sich ein geschlossener Schrank am besten. Kleinere Gegenstände sind schwer zu organisieren und aufzubewahren. Wenn sie offen einsehbar sind, kann schnell der Eindruck von Unordnung entstehen. Um kleine Gegenstände gut zu ordnen eigenen sich Körbe, Kisten oder kleine Schieber. So lassen sich Kleinigkeiten gut verbergen und aufbewahren, ohne dass sie herumliegen und Unordnung erzeugen. Vertikal planen lässt sich nicht nur auf die Möbel im Zimmer anwenden, auch die Aufbewahrung von Dokumenten oder Utensilien auf dem Schreibtisch, oder im Regal geht vertikal. Für den Schreibtisch eignen sich Ablagen, die man stapeln kann. So wird auf dem Schreibtisch nur eine kleine Fläche in Anspruch genommen und es bleibt mehr Raum zum Arbeiten. Stifte kann man aufrecht in einem Stifthalter aufbewahren. 

4. Auf das Nötigste reduzieren

Sechs Kugelschreiber, zwei Locher, Drucker, Scanner, Faxgerät und Co. Braucht man das wirklich alles? Wenn der Platz rar ist, muss bedacht werden, welche Gegenstände man in seinem Arbeitszimmer wirklich braucht und welche nicht. Niemand braucht mehrere Stifte der gleichen Farbe, oder mehrere Geräte, die das Gleiche können. Reduzieren Sie unnötigen Krimskrams, der keine Verwendung findet und schaffen Sie so Platz und Ordnung. Sinnvoll sind Kombi-Geräte, welche mehre Funktionen vereinen. Somit hat man statt Drucker, Scanner und Faxgerät, nur noch ein Gerät. Andere technische Geräte können, sofern möglich, ebenfalls reduziert werden. Wer keine spezifische Hardware benötigt, kann statt großen PC-Tower auch auf Mini-PC oder Laptop mit Dockingstation umsatteln. Diese lassen sich viel leichter verstauen, verbrauchen weniger Platz im Arbeitszimmer und können sogar zum mobilen Arbeiten verwendet werden. Beim Gestalten des Arbeitszimmers sollten auch unnötige Möbel und Schnick-Schnack ausgelassen werden. Sofern Sie kein Kundenkontakt in Ihrem Arbeitszimmer pflegen, brauchen Sie auch keine Sessel, Sofas oder Kaffeetische als Büromöbel. Halten Sie Ihre privaten Gegenstände aus Ihrem Arbeitszimmer und machen Sie es nicht zu Ihrem zweiten Wohnzimmer. Auch wenn Sie Ihrem Zuhause sind, ein Arbeitszimmer ist kein Privatraum und sollte auch nicht als solcher behandelt werden. Ein winziges Zimmer muss organisiert und aufgeräumt gehalten werden. In Ihrem Büro daheim sollten Sie versuchen, Arbeit und Privates räumlich klar zu trennen. 

5. Den Platz richtig nutzen

Um den Platz in einem kleinen Zimmer optimal nutzen zu können, ist die richtige Wahl der Möbel wichtig. Im Arbeitszimmer bracht man viel Stauraum, um alles Benötigte unterbringen zu können. Jedoch sollten die Möbel nicht zu wuchtig wirken. Ein Schreibtisch mit vielen Schubladen an beiden Seiten ist zwar sehr praktisch, wirkt in einem kleinen Büro aber übermächtig. Um den Raum optisch „offen“ zu halten, eignet sich ein Schreibtisch, der zu allen Seiten offen ist. Eine schlanke Schublade direkt unter Tischplatte kann das Nötigste beherbergen, zu dem man so schnell Zugriff hat. Wer etwas mehr Platz braucht, kann sich einen Rollcontainer unter oder neben den Schreibtisch stellen. Große Büroschränke sind zwar praktisch, verstopfen aber schnell das Zimmer und blocken das Licht. Wenn man unabdinglich einen Schrank benötigt, sollte man auf eher schmale Modelle zurückgreifen und diese an verschiedene Stellen im Raum platzieren, statt nebeneinander. Besser geeignet sind offene Regale, durch die das Licht hindurch scheinen kann. Jeder Platz zählt, daher sollten auch die Ecken eines Zimmers gut genutzt werden. Dies gelingt einem durch Eckschreibtische oder Eckregale. Stellen Sie fest, dass Sie zu viel in Ihrem Büro unterbringen müssen, werden Sie ein wenig kreativ. Inspirieren Sie sich und regen Sie Ihre Ideen an! Muss der Schreibtisch mit voller Länge an der Wand stehen? Sie könnten auch mit der kurzen Seite an der Wand platzieren und so die Wände anders nutzen. Als Alternativen eignen sich auch Kombi-Möbel. Ein Tisch den man ausklappen, oder ausziehen kann, spart wertvollen Platz, den man anders nutzen kann. 


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