COR

Nonenstraße 12
33378 Rheda-Wiedenbrück

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COR Sitzmöbel Helmut Lübke GmbH+Co.KG

Ein Familienunternehmen seit 1954
Unermüdlich in der Innovation, wertbeständig im Wandel: Möbel von COR (lat. Herz) verkörpern Wohn- und Wohlgefühl.

1954 begannen der Fürst zu Bentheim-Tecklenburg und Leo Lübke in Rheda-Wiedenbrück Polstermöbel zu fertigen. Unter dem Namen COR, lateinisch Herz. Denn drei Herzen zieren das fürstliche Wappen des Mitbegründers. Bereits ein Jahr später gab es erste Anerkennung und Auszeichnungen. Der Einzug der COR Möbel in die Wohnungen hatte begonnen. Von den Swinging Sixties (Conseta) über die 70er Jahre (Trio) und die Achtziger (Zyklus) bis heute.

COR-Möbel drängen sich nicht auf, sie hinterlassen Eindruck, der lange anhält. Die ruhige Ästhetik ihrer klaren Linienführung dokumentiert: Die Handwerker aus Rheda-Wiedenbrück sind nicht an Repräsentations- oder Renommier-Objekten interessiert. Ihnen geht es darum, so COR-Geschäftsführer Leo Lübke, „Langlebiges, Solides und Zeitgenössisches“ zu schaffen. Um damit erfolgreich zu sein, sind höchste Ansprüche an Material, Verarbeitung sowie Verantwortung für die Umwelt nötig - und ein ausgezeichnetes Design. Was das genau ist, lässt sich in Formeln nicht fassen.

Ausgezeichnetes Design? Eine Annäherung
Eingängig ist die Aussage: „Ein Stuhl, auf dem man schlecht sitzt, ist ein schlechter Stuhl; gutes Design wird er nie.“ (Otl Aicher, 1922-1991, Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung Ulm). Sam Maloof, 1916 in Kalifornien geboren, seit langem Klassiker der modernen amerikanischen Holzmöbelgestalter, meint: „Design hat nichts Logisches - es ist eine Sache der Intuition und des Instinkts. Es lässt sich nicht systematisch und rational erklären. Drei Dinge sind wichtig, wenn man an einen neuen Entwurf geht: Auge, Herz und Hand.“ Für Peter Maly, der seit Jahrzehnten als Innenarchitekt und Designer auch für COR und interlübke arbeitet, zeichnen sich erfolgreiche Möbel durch eine eigenständige, innovative Form, perfekte Funktion und einen marktgerechten Preis aus. Seine Aussage: „Ein Stuhl ist für den Hintern gemacht, nicht für den Kopf“, straft er jedoch Lügen – mit seinem Design-„Klassiker“ Zyklus (COR) - bequem, komfortabel und gut anzusehen.

Leo Lübke erweitert: „Für Design braucht man Geduld“. Das Ergebnis beweisen die erfolgreichen Kollektionen von COR. Dahinter steckt eine sorgsam gepflegte, gewachsene Unternehmensphilosophie: Die Werte Solidität und Langlebigkeit beziehen sich nicht nur auf die Möbel, sondern auch auf die Mitarbeiter, Lieferanten, Designer und auf den Kontakt zur Öffentlichkeit. „Hierbei geht es um Authentizität, nicht um Aufgeblasenes.“ Bestes Beispiel ist der Klassiker „Conseta“: Das Polstersystem drohte bei dem ersten Auftritt im Jahr 1964 zum Flop zu werden, bis heute ist es fast 700.000 Mal verkauft worden. Wie sucht Cor seine Designer aus: „Überall auf der Welt arbeiten exzellente Designer, doch nur wenige ‚passen’ zu uns. Eine gemeinsame Sprache ist wichtig: Bei der Produktentwicklung im Betrieb dürfen keine Distanzen entstehen. Um neue Produkte zu entwickeln, Entwürfe erfolgreich in die Fertigung zu übertragen, müssen sich Designer hier im Werk mit vielen Menschen auseinandersetzen. Ihr enger Dialog und die Verständigung sind für diesen Schaffensprozess Voraussetzung.“

Wie viel Subjekt steckt im Objekt
Wenn der Objektbereich als Raum für Privatheit, ein Zuhause, betrachtet wird, dann aus gutem Grund: COR Sitzmöbel, ihre klare Linienführung und hochwertige Verarbeitung ziehen Menschen an, die Hotels, Lounges, Museen oder Unternehmen gestalten. Architekten und Planer, die Intelligenz, Funktionalität und die Liebe zum Detail schätzen. Die Kollektionen schlagen die Brücke zwischen öffentlichem und privatem Raum und geben Menschen die Freiheit, Räume zu erschaffen.

Im September 2008 wurde das COR und interlübke Haus eröffnet. Es beinhaltet auf rund 5000 qm die Ausstellung von COR und interlübke. - cor-interluebke.de