Freitag, 18. September 2009

Jörg Croseck - Deutschland-Chef der Carlsberg-Gruppe - nennt die Besprechungsecke in seinem Büro „Stammtisch“!

USM Haller Sideboards Carlsberg Gruppe

In der aktuellen Wirtschaftswoche 10/2009 wird Herr Jörg Croseck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Carlsberg Deutschland, vorgestellt.
Sein Büro wurde von pro office Wohnen & Bürokultur in Braunschweig geplant und umgesetzt. Herr Croseck hat sich für eine klassische Einrichtung mit Möbeln der Hersteller USM, Vitra und Cassina entschieden.

Artikel aus Wirtschaftswoche 10/2009:

Jörg Croseck, Deutschland-Chef der Carlsberg-Gruppe

Carlsberg ChefEr fühlt sich noch als "Neu-Hamburger, aber alles, was mit Wasser zu tun hat, fasziniert mich", sagt Jörg Croseck, 46. Im Oktober 2007 wechselte der gebürtige Bonner von der Eifel an die Elbe, vom Mineralwasserproduzenten Gerolsteiner zur deutschen Tochter der dänischen Brauerei-Gruppe Carlsberg, seit August 2008 leitet er deren Deutschland-Geschäft. Einquartiert hat er sich in der zweiten Etage des Verwaltungstrakts der Holsten-Brauerei, die seit April 2004 zu Carlsberg gehört. Die Besprechungsecke in seinem Büro nennt er "Stammtisch", die Möbel dort kommen ebenso wie der Schreibtisch von der Schweizer Möbel manufaktur USM Haller. Gleich neben dem Sideboard hat Freizeit-Golfer Croseck seine Golfausrüstung geparkt. In einer mannshohen Glasvitrine und auf der Fensterbank stehen Flaschen und Sixpacks aus der Carlsberg-Familie – Holsten, Astra, Lübzer und Feldschlößchen. 6,2 Millionen Hektoliter Bier verkaufte Carlsberg Deutschland im vergangenen Jahr, zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor, obwohl der Markt um ein Prozent schrumpfte. In Norddeutschland ist das Unternehmen klar die Nummer eins. 1400 Mitarbeiter beschäftigt es in Deutschland, davon 500 in Hamburg. Weltweit liegt die Carlsberg-Gruppe mit 40.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund acht Milliarden Euro auf Platz vier hinter den Brauereien Anheuser Busch InBev, SAB Miller und Heineken. In seinem fast 40 Quadratmeter großen Büro nah am Musicaltheater Neue Flora und mit Blick auf die S-Bahn und das Finanzamt ist vom globalen Auftritt wenig zu spüren. Lokalkolorit überwiegt: ein Jahreskalender der Carlsberg-Marke Astra und der Spruch einer Bierwerbung anstelle von Kunst. Auf dem Schreibtisch bewacht ein kleiner Plastik-Pitbull die Stiftablage und die vielen gelben Spickzettel. "Sie sind neben dem Computer meine Gedächtnisstütze", sagt Croseck. (Text: Ulrich Groothuis; Foto: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche)

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