Dienstag, 09. November 2010

COR - "Area Seatings" SCOPE und AFFAIR

Bilder: Cor

Cor präsentierte erstmalig auf der Orgatec 2010 die neuen "Area Seatings" SCOPE und AFFAIR, Traditionalisten nennen sie Ruhe- oder Wartemöbel.

Dieser Bezeichnung entsprechen die Sitzmöbel AFFAIR und SCOPE fast programmatisch: Sie formieren sich zu Zonen, Landschaften oder Inseln. Sie bilden Räume im Öffentlichen Raum, laden zur Kommunikation, zum Verweilen oder zum Arbeiten ein. Sie lassen sich ganz einfach umgestalten, neu gruppieren, erweitern, verändern – genau so, wie es der jeweilige Verwendungszweck eines Objektes erfordert.

AFFAIR
Die Grundidee ist ebenso schlicht wie ungewöhnlich und basiert auf der Reihung versatzförmiger Bausteine – Hockern mit abgeschrägten Flächen und farblich kontrastierenden Rückenlehnen. Dazwischen eingebettet sind kleine Tischelemente als Ablagen. „Je phantasievoller AFFAIR zusammengebaut, je verschlungener die Konfiguration wird, desto spannender ihre Wirkung im Raum“, erklärt der Designer Uwe Fischer.

Dabei geht es weniger um Effekthascherei, als um das Angebot, Sitz- und Ruhezonen flexibel zu gestalten und immer wieder neu zu gruppieren. Durch Magnetverbindungen lassen sich die Einzelelemente leicht lösen und wieder verbinden. Massive Buchenholzrahmen, hochwertige Polster und strapazierfähige Bezüge aus Stoff oder Leder sorgen für ein schönes und langes Möbelleben. Das sichert dem Betreiber einer Immobilie ein Maximum an Freiheit – bis zu der Möglichkeit, einzelne Elemente nachzubestellen oder das Möbelsystem beliebig zu erweitern.

Refugium mit Reichweite: SCOPE
Wie soll ein Einzelmöbel beschaffen sein, das man gerne aufsucht, um sich zurückzuziehen, zu arbeiten oder ein vertrauliches Gespräch zu führen? Das als Insel, Raumteiler oder netzartiges Arrangement funktionieren kann? Die Antwort darauf gibt SCOPE mit der Grundform des Vielecks, senkrechten Rückenlehnen zum Aufstecken und einer komfortablen Sitzmuschel im Inneren.

Herrschte bei AFFAIR das Grundprinzip der linearen Reihung, lassen sich bei SCOPE clusterähnliche Formationen bilden, die sich nicht nur in die Horizontale, sondern auch in die Vertikale erstrecken. Möglich wird dies durch zwei steckbare Elemente, mit denen die Rückenflächen bis zu einer Höhe von 1,42 Metern aufgestockt werden können. Als mechanische Lösung dienen Zapfern, mit denen die Einzelelemente verankert werden.

Bilder: Cor

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