Was ist eine Lordosenstütze?

Die Lordosenstütze

Als Lordose wird die nach vorne gerichtete natürliche Krümmung der Wirbelsäule bezeichnet. Ein guter Bürostuhl hat eine individuell verstellbare Rückenlehne und einen leicht konkaven Sitz. Ein Bürodrehstuhl mit Lordosenstütze stabilisiert darüber hinaus den unteren Rückenbereich in Höhe der Gürtellinie. Bei einigen Bürostühlen ist eine Lordosenstütze integriert, sie stabilisiert den unteren Rücken dort, wo sich die natürliche Krümmung der Wirbelsäule befindet.

Lordosenstützen können im Bürostuhl integriert sein oder aufgesetzt werden. Sowohl die Höhe der Stütze als auch die Stärke der Wölbung sind bei einigen modernen Bürostühlen einstellbar. In dem Bereich der Lendenwirbel führt langjähriges Sitzen oft zu einer Muskulaturverkürzung, der durch eine Lendenwirbelstütze vorgebeugt werden kann.

Warum ein Bürostuhl mit Lordosenstütze?

Viele Menschen leiden unter Rückenbeschwerden. Häufiges Autofahren und andere technische Entwicklungen tragen zum Bewegungsmangel bei, der die häufige Ursache von Schmerzen ist. Die Muskulatur wird häufig nicht ausreichend gefordert oder trainiert. Die Wirbelsäule mit ihren 24 Wirbeln und Zwischenwirbelscheiben ist belastet, weil sie nicht genug von den Muskeln getragen wird.

Die ermüdete Muskulatur kann die Wirbelsäule und ihre natürliche Krümmung nicht mehr ausreichend stützen. Die Zwischenwirbelscheiben, die für Elastizität sorgen, werden im Laufe des Tages zusammengepresst und nutzen sich im Laufe des Lebens ab. Abnutzungserscheinungen können zu einer Ausbuchtung der Scheiben führen, die dann „Bandscheibenvorfall“ genannt werden. Die Ausbuchtung drückt auf Nervenstränge und verursacht starke Schmerzen. Ein Bürostuhl mit Rückenstütze ist eine gute Vorbeugemaßnahme.

Gut für den Rücken: Rückenschmerzen vorbeugen durch ergonomisches Sitzen und gesunde Bewegung

Ergonomische Bürostühle, angepasster Arbeitsplatz, unterschiedliche Arbeitsbewegungen, Wärme und häufiges Ausstrecken im Liegen sind gut für den Rücken. Sanfte Bewegungen der Gliedmaßen sorgen während der Arbeit für Entspannung und fallen kaum auf. Diese Form der Arbeit nennt man „dynamisch“ im Unterschied zu statischer Haltung: Muskeln werden im Wechsel entspannt und angespannt und ermüden nicht so schnell.

Die Arbeitsstellung und die Sitzhaltung sollten im Laufe des Tages häufiger variiert werden; der Krafteinsatz sollte der Aufgabe angepasst sein. In der Freizeit helfen ein moderater Sport oder – noch besser – gymnastische Übungen oder Yoga, um die Muskulatur zu stärken und gesund zu bleiben.


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