} Tipps für die Einrichung - Häufige Einrichtungsfehler vermeiden

Tipps für die Einrichung - Häufige Einrichtungsfehler vermeiden

Die häufigsten Einrichtungsfehler

Glücklicherweise gibt es keine Geschmackspolizei – und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Nichtsdestotrotz gibt es universale Einrichtungsfehler, die jedes Büro und jeden Wohnraum in ein ästhetisches Problemfeld verwandeln können. Grund sind ein Zuviel an Farben und Stilen, die in Kombination ein Gefühl von Unruhe und Durcheinander hervorrufen können. Wenn sich die ganz normale Alltagsunordnung hinzugesellt, entsteht schnell ein Gefühl von Chaos. Am einfachsten sind die unbunten Farben Schwarz und Weiß sowie Grau- und Naturtöne kombinierbar. Wenn die Grundausstattung aus gedeckten Farben besteht, können auch unterschiedliche Stile an Möbeln und Accessoires hervorragend wirken. Bei der Farbkombination hilft der Farbkreis nach dem Bauhauslehrer Johannes Itten, der auch die Komplementärfarben und die Farbtypen nach Jahreszeiten bestens veranschaulicht.

Zu viel Stil – auf den Mix kommt es an

Zu viele unterschiedliche Stile werden problematisch, wenn das Biedermeier Sofa neben dem Jugendstil Schrank steht der wiederum neben Großmutters 1950-er Jahr Kommode in Eiche rustikal aufgestellt ist – während einzelne Antiquitäten sehr wohl einen Raum aufwerten können. Im Bereich Materialmix ist derzeit der Industrial Style mit einer Kombination aus Holz und Metall angesagt, der von dem Jean Prouvé in den 1950-er Jahren entwickelt wurde. Nicht so gut harmonieren behandeltes und unbehandeltes Holz miteinander, während hochwertige Möbel aus Kunststoff auch gut zu Holz passen können. Leder und Samt verleihen der Umgebung einen Hauch von Luxus, Metall und Beton hingegen Modernität.

Jedem Trend hinterherjagen oder auf Klassiker setzen?

Wenn Sie bei der Einrichtung auf Design Klassiker setzen, liegen Sie richtig abseits von kurzfristigen Trends – die aktuelle moderne Farbe kann durch Kissen oder Deko Ideen ergänzt werden. Im Bereich Büro sollten Sideboards jederzeit erweiterungsfähig sein; beispielsweise mit dem modularen System von USM Haller sind Regale und Sideboards auch nach Jahrzehnten noch in genormter Größe und Farbe lieferbar. Auch selbstkritische Fragen nach tatsächlichen Bedürfnissen sind erlaubt, beispielsweise ob es angenehmer ist, gemütlich statt schick zu wohnen. Fehlanschaffungen dürfen korrigiert, den Veränderungen der Lebensverhältnisse Rechnung getragen werden. Überhaupt sollte die Einrichtung immer zur aktuellen Lebenssituation passen: Hochglanz und Weiß sind nicht unbedingt kompatibel mit Kleinkindern.

Die Raumgröße ignorieren – ein häufiger Fehler

Große Räume können ungastlich und leer wirken, wenn alle Möbel direkt an der Wand stehen. Hier kann das Sideboard oder Regal als Raumtrenner verwendet werden. Alternativ kann eine Sitzecke die Leere füllen. Manchmal hilft es auch Möbel etwas schräg zu stellen oder den Schreibtisch im 90 Grad Winkel aufzustellen. Große Räume vertragen große Möbel oder sogar eine gesamte Wohnlandschaft mit XXL-Sofa und Sessel. Kleine Räume wirken durch große oder massive Möbel noch kleiner – hier sollte allenfalls ein großes Möbel platziert werden. Greifen Sie lieber auf Ihren Zollstock als auf Ihre Erinnerung zurück, insbesondere wenn Sie sehr große Möbel bestellen möchten.

Tipps rund um das Licht

Fehler beim Einrichten bei der Beleuchtung: Wenn Sie Atmosphäre schaffen wollen oder im Büro oder Homeoffice Licht benötigen, ergibt es Sinn, nicht nur auf die eine Deckenlampe zu setzen, die womöglich auch noch eine kühle Bahnhofsatmosphäre verbreitet. Steh- und Tischleuchten spenden punktuelles oder indirektes Licht, gliedern den Raum und geben ihm Tiefe. Deckenleuchten müssen übrigens nicht direkt in der Mitte des Raumes aufgehängt werden. Stimmungsvolle Beleuchtung, auch für das Schlafzimmer, entdecken Sie in Ihrem pro office Shop.

Eine Gans kommt nicht allein: Accessoires in Maßen

Accessoires sollten eher in ungeraden Stückzahlen gruppiert werden, es sei denn es handelt sich um zwei Skulpturen, die durch ihre Aussage die Zweisamkeit ausdrücken, wie beispielsweise die Vitra Eames Birds. Warum das menschliche Auge Dreier-, Fünfer oder Siebenergruppen etc. bevorzugt, ist unbekannt. Auch Accessoires sollten wohlüberlegt werden, sowohl deren Aussage und als auch die Anzahl. Eine Ansammlung von Kunststoffgänsen, wie sie vor Jahren modern waren, kann bei anderen Betrachtern auch zu großem Erstaunen führen – es sei denn, Sie handeln mit Daunenfedern.

Verdunklungsgefahr

Soll man die Fenster eher nackt lassen oder mit Gardinen oder Jalousien versehen? Das ist Geschmackssache, eine Frage Ihrer Corporate Identity oder einer Stauballergie. Hier ist zu bedenken, dass sowohl Stoffe als auch Jalousien leider Staubfänger sind und gepflegt werden wollen. Erfahrungsgemäß fühlt sich im Büro niemand dafür zuständig...

Bilder: Kunst und Fotos an der Wand

Bilder werden auch oft ohne Bezug zueinander oder zu anderen Möbeln irgendwo an die Wände vom Wohnzimmer oder Büro gehängt. Dabei sollte auch hier der Platz an der Wand wohlüberlegt und auch abgemessen werden, damit das Bild an der Wand nicht wie ein Störfaktor wirkt. Bilderrahmen sollten mit anderen Einrichtungsgegenständen „fluchten“, das heißt, man findet eine virtuelle Verbindungslinie wie beispielsweise die Türzargen. Mehrere Bilder im gleichen Format sollten auch in der gleichen Höhe hängen. Wer mehrere kleine Bildnisse hat, kann sie gruppieren und damit der Wohnung ein persönliches Flair verleihen. Das Gleiche gilt auch für Urkunden oder Auszeichnungen in Büros oder Geschäftsräumen.

Welche Einrichtungsfehler gibt es noch?

Besser ist es, die Einrichtung vor dem Einzug oder der Renovierung zu planen, da Provisorien sich häufig festsetzen. Insbesondere wenn der Teppich oder ein anderer Fußbodenbelag betroffen sind, für die ein „später“ mit großem Umstand verbunden ist. Bereits nach kurzer Zeit hat man sich an den hässlichen Teppich, die provisorische Lampe mit ihrem grellen Licht oder die wackeligen Kunststoffstühle gewöhnt, die beim Wohnen oder Arbeiten eher Ungemach als positive Gefühle hervorrufen.

Der wilde Flur oder die Empfangshalle

Oft ist der Flur oder der Empfang ein chaotischer Bereich, im privaten Zuhause auch gerne mit herumliegenden Schuhen oder anderen ungastlichen Gegenständen versehen. Der private Flur erhält wenig Zuneigung, da der Nutzwert über dem Wohnwert steht und man sich dort nicht lange aufhält. Trotzdem ist ein chaotischer Flur keine gute Visitenkarte für das Haus; mit Körben und Regalen kann man schnell etwas Ordnung schaffen. Ein schöner Kunstdruck kann auch einem ungeliebten Raum schnell etwas Ausdruck verleihen. In Unternehmen sollte dem Empfang ein besonderes Augenmerk gegönnt werden; hier zählt einmal mehr der erste Eindruck. Deshalb sollte auch der Flur mit der Corporate Identity des Unternehmens übereinstimmen.

Bunt und billig in der Nasszelle

In der Nasszelle geht es häufig bunt und billig zu. Während die Einrichtung von Geschmack zeugt, sammeln sich in Küche und Bad quietschbunte Putzschwämme, alte Spüllappen, unschöne Aufbewahrungskörbe aus billigem Kunststoff und neonfarbene Verpackungen an. In neutralen Pumpflaschen, schönen Aufbewahrungsbehältern und netten Vorratsdosen sieht die Welt der Küche oder des Badezimmers gleich viel besser aus. Auch alte Geschirrtücher können durch ansprechende Textilien ersetzt werden. Hier gilt wenig Aufwand für große Wirkung – schließlich guckt man jeden Tag darauf.


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