Freitag, 27. Oktober 2017

Zu Gast bei der Freifrau Sitzmöbelmanufaktur in Lemgo

Höchste Ansprüche an Ästhetik und Design - dafür steht die Marke Freifrau seit Beginn an. Im Jahr 2012 gründete Hansjörg Helweg die Sitzmöbelmanufaktur in Lemgo. Gemeinsam mit einem Team aus renommieten Designern aber auch Newcomern werden seitdem Sitzmöbel in traditioneller Handwerkskunst und zeitloser Eleganz gefertigt. 

Im September diesen Jahres hat Freifrau ihr neues Domizil in Lemgo bezogen. Ein rund 1.500 Quadratmeter großer Neubau, in dem Büro- und Ausstellungsfläche, Endmontage, Qualitätskontrolle und Versand unter einem Dach vereint sind. Wir haben Freifrau diese Woche in den neuen Räumlichkeiten besucht und haben uns mit Hans-Werner Führing und Martin Sgorzaly aus dem Freifrau Vertriebsteam zum Gespräch getroffen.

Zwei Monate nach dem Umzug scheinen sich die rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits bestens eingelebt zu haben. Die großzügigen Büroflächen im Erdgeschoss gliedern sich direkt an die modern gestaltete Ausstellungsfläche an. Hier finden wir unter anderem die Freifrau-Klassiker Leya und Amelie wieder, immer in Kombination mit Tischen von Janua. Die Kooperation mit der bayerischen Möbelmanufaktur war bereits bei der Gründung Freifraus klar anvisiert. Die Idee: Sitzmöbel und Tische langfristig als Konzept zusammenzubringen. Nach einem gemeinsamen Messeauftritt im Jahr 2012 entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren eine intensive Partnerschaft. Erst vor kurzem wurde der gemeinsame Double Brand Store im Düsseldorfer Stilwerk eröffnet. "Freifrau und Janua sind zwei eigenständige Marken mit einem Herzschlag", berichtet Martin Sgorzaly.

Beim Gang durch die Ausstellung entdecken wir viele unterschiedliche Lederarten und Stoffe. Einer davon ist Samt. Der Trend, der dieses Jahr seine Renaissance gefeiert hat, ist immer noch stark nachgefragt und wird auch in der kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen. Bei Freifrau steht dem Kunden eine nahezu uneingeschränkte Vielfalt an Bezugsstoffen zur Verfügung. So können beispielsweise problemlos die Farben eines Unternehmens aufgegriffen und abgebildet werden. Zudem haben die Bezüge Einfluss auf die Wahrnehmung und Wirkung des Sitzmöbels und können dessen Charakteristik entscheidend verändern.

Die Möbel von Freifrau finden sich häufig in der gehobenen Gastronomie oder der Hotellerie wieder. So wurde beispielsweise das Fünf-Sterne-Hotel Le Meridien in Wien oder das Hotel Maribor in Slowenien mit Sitzmöbeln der Manufaktur eingerichtet. Doch auch Privatkunden schwören zunehmend auf die stilvolle und sinnliche Eleganz Freifraus. Genau diesem Erscheinungsbild liegt auch der Unternehmensname der zugrunde. "Freifrau" spiegelt die weibliche Eleganz der Sitzmöbel wieder. Während im Architekturbereich oftmals klare, maskuline Kanten zu finden sind, bildet die weiche Formgebung der Möbel einen femininen, wohnlichen Kontrast. Daher kommen auch die weiblichen Produktnamen, wie Amelie oder Leya. "Außerdem sind Frauen häufig die Entscheider, wenn es um die passende Einrichtung im Wohnbereich geht", lächelt Hans-Werner Führing. 

Gegen Ende unseres Besuchs wollten wir dann nur noch eines wissen: Welches Freifrau-Sitzmöbel hat es unseren beiden Gesprächspartnern privat am meisten angetan? "Der Leya Lounge Chair ist mein persönlicher Favorit. Es ist ein moderner Klassiker, geradlinig und sehr bequem", erklärt Hans-Werner Führing. Dem kann sich Martin Sgorzaly nur anschließen und ergänzt: "Ich bevorzuge kein einzelnes Modell. Für mich ist die komplette Amelie Serie ein Highlight."

Wir bedanken uns herzlich bei Freifrau für die spannenden Einblicke in das Unternehmen und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.

Fotos: ©pro office