Freitag, 29. Januar 2010

Steelcase - ThinkTM

Ein Gewinn für die Umwelt
Der Bürostuhl Think, der in Zusammenarbeit mit dem renommierten Designer Glen Oliver Löw, mit McDonough Braungart Design Chemistry und dem Institut für Produktentwicklung in Kopenhagen entwickelt wurde, setzt vollkommen neue Maßstäbe in intelligentem Design und Nachhaltigkeit.

Der Bürostuhl Think, der in Zusammenarbeit mit dem renommierten Designer Glen Oliver Löw, mit McDonough Braungart Design Chemistry und dem Institut für Produktentwicklung in Kopenhagen entwickelt wurde, feierte sein Debüt bei der Messe NeoCon 2004 in Chicago, wo er auch seine erste Auszeichnung erhielt. Dieser Bürostuhl wird von vielen wegen der gelungenen Kombination aus revolutionären selbsttätigen Verstellmechanismen, ergonomischen Leistungsmerkmalen auf neuestem Stand und herausragenden Umwelteigenschaften bereits als die fortschrittlichste Sitzlösung am Markt im mittleren Preissegment angesehen.

Steelcase bezeichnet Think gerne als „den Stuhl, der mitdenkt “. Und hier erfahren Sie den Grund dafür:
Ein Stuhl, der mitdenkt – die ergonomischen Grundsätze von Think
Nach drei Jahren ausgedehnter Forschungs- und Entwicklungsarbeiten hat Steelcase drei Funktionen entwickeln, die als „Verstand“ von Think zusammenwirken, um die Nutzer-Bedürfnisse vorwegzunehmen und entsprechend zu reagieren, wenn diese die Haltung ändern oder auch lange Zeit am Stück sitzen.

Das erste Element – der gewichtsaktivierte Mein HaltTM-Mechanismus – geht dreifach auf den Nutzer ein. Erstens schafft er einen passiven Widerstand, wenn sich der Nutzer zurücklehnt – und das proportional zum Gewicht des Nutzers. Zweitens bietet die körpergerechte Struktur des Mechanismus einen fließenderen, flexibleren Bewegungsablauf als die roboterartigen vorgegebenen Bewegungsabläufe, die durch mechanische Gelenke, Achsen und Sperren der meisten herkömmlichen Stühle entstehen. Schließlich hilft der Mechanismus den Nutzern, näher bei ihrer Arbeit zu bleiben, wenn sie sich zurücklehnen. Damit können Nutzer ihre Haltung ändern – was gesünder für den Körper ist – und gleichzeitig ihrem Monitor bzw. ihrer Arbeitsfläche zugewandt bleiben.Das zweite Element ist das Mein ProfilTM-System für Sitzfläche und Rückenlehne. Forschungsarbeiten haben belegt, dass die Wirbelsäule sich über den Tag hinweg bewegen und immer wieder neu einrichten muss, um gesund zu bleiben. Da Nutzer immer wieder die Haltung ändern, folgen die Rückenlehnen-Flexoren des Stuhls dynamisch und autonom der Rückenbewegung und fördern so eine natürliche Wirbelsäulenbewegung. Sie bieten gut verteilten Halt und verhindern, dass der Nutzer in eine gekrümmte Haltung verfällt. Die Sitzflächen-Flexoren machen die Sitzfläche zu einem dynamischen Komfort-Kokon, der bei Haltungsänderungen jeweils mit den Nutzer-Bewegungen mitgeht.

Das dritte Element ist Mein KomfortTM mit 4 Komfort-Einstellmöglichkeiten, mit denen Nutzer zwischen drei Positionen der Rückenlehne wählen können. Eine Einstellung gewährleistet 20 Prozent mehr Widerstand beim Zurücklehnen, als das individuelle Körpergewicht von sich aus vorgeben würde. „Das durchdachte und intuitive Sitzsystem von Think basiert auf den bahnbrechenden Innovationen bei der Entwicklung der Sitztechnologie von Please und Leap. Der Hauptvorteil für die Nutzer besteht darin, dass das Empfinden von mangelndem Komfort, das üblicherweise mit langen Sitzperioden einhergeht, vermieden wird,“ meint Stefan von Terzi, der Produktmanager für den Sitzmöbelbereich von Steelcase Deutschland.
Think ist noch mehr verstellbar: Sitzhöhe, Sitztiefe, Höhe der Lumbalstütze, Kopfstütze und Armlehnen. Die 3D-Armlehnen werden auch automatisch zurückgezogen, wenn sie mit der Arbeitsfläche in Kontakt kommen. Hierdurch können die Nutzer so nahe am Schreibtisch sitzen, wie sie möchten. Der passive Sitzkanten-Flexor reduziert den Druck unter den Oberschenkeln, ohne dadurch den Halt für das Becken zu beeinträchtigen.

Der Stuhl denkt weiter – die Umweltprinzipien von Think
In Kooperation mit den führenden Umwelt-Beratern McDonough Braungart Design Chemistry (MBDC) hat Steelcase bei der Entwicklung von Think die umwelt-verträglichsten Materialien ausgewählt. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Produktentwicklung in Kopenhagen hat Steelcase die Umweltauswirkungen von Think über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg analysiert – vom Rohmaterial bis zum Ablauf der Lebensdauer. Im Rahmen dieser Ökobilanz (Life Cycle Assessment gemäß ISO 14040-43) wurden auch die Umwelt-auswirkungen der Fertigung, des Transports und des abschließenden Recyclings beurteilt. Um transparente Informationen über die Umweltleistung von Think während seines gesamten Lebenszyklus zu dokumentieren, hat Steelcase eine „Umwelt-Produkterklärung (EPD)“ erstellt.
Auf Grundlage der Werkstoff-Klassifikation von MBDC werden für Think nur solche Werkstoffe eingesetzt, die von MBDC als umweltsicher erachtet werden. Think ist zu 99 Prozent recycelbar und besteht zu 44 Prozent aus recycelten Materialien. Bei der Entwicklung von Think wurde auf einfache Demontage geachtet: Er lässt sich mit normalem Werkzeug in nur fünf Minuten auseinander bauen.

„Ecodesign war die Basis von Think. Steelcase hat so ein unvergleichlich nachhaltiges und umweltbewusstes Produkt auf den Markt gebracht. Wir bemühen uns engagiert und in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten darum, die Umweltleistung unserer Produkte ständig zu prüfen und zu verbessern – in jedem Stadium des Entwicklungsprozesses, von der Auswahl der Werkstoffe bis zum Ablauf der Lebensdauer des Produkts“, bekräftigt Stefan von Terzi.

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